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Apple Aktienkurs
Florian:
Ja, aber ich wollte v.a. auf die Diskrepanz hinweisen. 1/7 für den Rest der Welt… Apple ist scheinbar noch US-zentrischer als gedacht. ::)
radneuerfinder:
Apples Steuerquote in D: 0,5 %:
http://www.golem.de/news/briefkastenfirmen-apples-steuertricks-kosten-deutschland-245-millionen-euro-1305-99474.html
MacFlieger:
Und gegen so etwas hilft es nur, wenn die ganzen Steuergesetze stark vereinfacht werden. All die ganzen Ausnahmen, Hintertürchen etc. Jedes Unternehmen nutzt diese für seine Zwecke und verständlich ist das auch.
FOX:
Das ist halt Kapitalismus in Reinform. Würden sie es nicht machen, würden die Aktionäre sie verklagen. So dreht sich die Welt weiter und die kleinen Leute müssen die Zeche zahlen. Ich glaube nicht, dass die Politik da etwas ändern kann/will/wird.
Florian:
So einfach ist es ja auch nicht.
Neben den ganzen nationalen Schlupflöchern müsste man auch international so einiges durchsetzen - für mich vollkommen unrealistisch.
Zum einen, dass Gewinne dort versteuert werden müssen, wo sie anfallen.
Zum anderen müssten sich alle Staaten und Sonder-Territorien zumindest auf eine Mindeststeuer verpflichten.
Zum dritten wären auch diese Mittel ohne wesentlich stärkere Kapitaltransferkontrollen stumpfe Schwerter. Wer will einen solchen Überwachungsstaat?
Geld ist eben global und die Politik nach wie vor national. Daran ändern auch Konstrukte wie die EU nur sehr bedingt etwas. In anderen Weltregionen ist der Hang zum Souveränitätsverzicht noch wesentlich schwächer ausgeprägt.
Da bleibt die Verantwortung wohl wieder einmal beim Kunden hängen. Z.B. eben nicht bei der internationalen Kette den Kaffee kaufen und so weiter. Aber das findet auch schnell Grenzen. Aber seinen Teil kann man ja machen, woanders schmeckt er eh besser.
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