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Netzwerkaufbau - was geht wie?

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radneuerfinder:
Habe keine Ahnung von Netzwerken, wie immer trotzdem mein Senf ;)

- SharePoints heißt glaub ich die gesuchte Software, wobei
- vermutlich der Leopard auch irgendwas mit Ordnerfreigaben kann
- soweit ich das vom Hörensagen weiß, ist eine der wenigen Hürden irgendwas mit Zugriffsrechten und vererben derselben

Thyrfing:
Ok, das sind schon mal sehr gute Hinweise und Fragen.

1. Ja, Router wird wegen Internet benötigt.
2. Zum wirklichen Ziel:

Primär sollen erstmal nur die Arbeitsdaten (Quark-Dateien, Fotos, Schriften) auf dem Server verwaltet werden.
Nach Möglichkeit kann sich jeder User an jedem Rechner einloggen und erhält seine Arbeitsumgebung.

Das Primärziel sollte kein Problem darstellen, zu den Usern fehlt mir allerdings das Wissen.

Eine Frage hätte ich da aber doch noch, da ich ansonsten nur mit Einzelplätzen arbeite und momentan keine Möglichkeit zum ausprobieren habe: Wie sage ich einem Arbeitsplatz, dass er sich bitte auf dem Server anzumelden hat und nicht Lokal? Ist das gar ganz einfach und ich bin nur blind...?

Bei den Schriften müsste ich später evtl. mal ein paar Erfahrungen haben, wie sich Suitcase vs. OSX verhält.

MacFlieger:

--- Zitat von: Thyrfing am April 27, 2007, 19:51:58 ---Nach Möglichkeit kann sich jeder User an jedem Rechner einloggen und erhält seine Arbeitsumgebung.
--- Ende Zitat ---

Dann doch wohl besser OS X Server und da habe ich keine Erfahrung. ;)

mbs:

--- Zitat ---ne Frage hätte ich da aber doch noch, da ich ansonsten nur mit Einzelplätzen arbeite und momentan keine Möglichkeit zum ausprobieren habe: Wie sage ich einem Arbeitsplatz, dass er sich bitte auf dem Server anzumelden hat und nicht Lokal?
--- Ende Zitat ---

Da sollte man sich vorher in die Welt der sogenannten "Verzeichnisdienste" eingearbeitet haben. So schwer ist das nicht, aber man sollte halt vorher wissen, wie das funktioniert, bevor man anfängt, wild herumzukonfigurieren ...  :)

In wenigen Sätzen:
1) Du richtest auf dem Server nicht nur einen File-Server, sondern auch einen sogenannten Master-Verzeichnisserver ein. Auf dem werden dann alle Benutzernamen und Kennworte gespeichert und nicht mehr auf den anderen Rechnern. Der Server beherbergt damit also die gesamten "Verwaltungsverzeichnisse" des ganzen Netzes, also die Listen aller Benutzer, Gruppen, Kennworte, Computernamen, Netzeinstellungen, Freigaben, Drucker, usw.

2) Du installierst jeden Mac OS X-Client ganz normal. Wenn der Server zu diesem Zeitpunkt schon richtig eingestellt und online ist, fragt Dich Mac OS X am Ende der Installation vollautomatisch, ob Du auf diesem neuen System einen lokalen Benutzer einrichten willst (das kennst Du bisher), oder ob einfach die schon bestehenden "Netzwerkbenutzer" des Servers verwendet sollen. Wenn Du mit "Netzwerk" antwortest, dann delegiert der Client ab sofort alle Benutzerdinge an den Server. Auch die privaten Ordner können zentral auf dem Server angelegt werden, wenn dies vorher im Verzeichnis so voreingestellt wurde.

Den Schritt (2) nennt man "Binden an einen Verzeichnisdienst". Man kann das auch nachträglich mit einem schon laufenden Mac OS X machen, indem man das Programm "Verzeichnisdienste" startet und dort auf "LDAPv3 > Konfigurieren" geht.

Thyrfing:

--- Zitat von: MacFlieger am April 27, 2007, 20:06:24 ---
--- Zitat von: Thyrfing am April 27, 2007, 19:51:58 ---Nach Möglichkeit kann sich jeder User an jedem Rechner einloggen und erhält seine Arbeitsumgebung.
--- Ende Zitat ---

Dann doch wohl besser OS X Server und da habe ich keine Erfahrung. ;)

--- Ende Zitat ---

Hoecker, sie sind raus ;D


--- Zitat von: mbs am April 27, 2007, 20:35:16 ---
--- Zitat ---ne Frage hätte ich da aber doch noch, da ich ansonsten nur mit Einzelplätzen arbeite und momentan keine Möglichkeit zum ausprobieren habe: Wie sage ich einem Arbeitsplatz, dass er sich bitte auf dem Server anzumelden hat und nicht Lokal?
--- Ende Zitat ---

Da sollte man sich vorher in die Welt der sogenannten "Verzeichnisdienste" eingearbeitet haben. So schwer ist das nicht, aber man sollte halt vorher wissen, wie das funktioniert, bevor man anfängt, wild herumzukonfigurieren ... :)

In wenigen Sätzen:
1) Du richtest auf dem Server nicht nur einen File-Server, sondern auch einen sogenannten Master-Verzeichnisserver ein. Auf dem werden dann alle Benutzernamen und Kennworte gespeichert und nicht mehr auf den anderen Rechnern. Der Server beherbergt damit also die gesamten "Verwaltungsverzeichnisse" des ganzen Netzes, also die Listen aller Benutzer, Gruppen, Kennworte, Computernamen, Netzeinstellungen, Freigaben, Drucker, usw.

--- Ende Zitat ---
Ok, ich denke, das schaffe ich. Immerhin kann ich das im SAP auch... ;)

--- Zitat ---2) Du installierst jeden Mac OS X-Client ganz normal. Wenn der Server zu diesem Zeitpunkt schon richtig eingestellt und online ist, fragt Dich Mac OS X am Ende der Installation vollautomatisch, ob Du auf diesem neuen System einen lokalen Benutzer einrichten willst (das kennst Du bisher), oder ob einfach die schon bestehenden "Netzwerkbenutzer" des Servers verwendet sollen. Wenn Du mit "Netzwerk" antwortest, dann delegiert der Client ab sofort alle Benutzerdinge an den Server. Auch die privaten Ordner können zentral auf dem Server angelegt werden, wenn dies vorher im Verzeichnis so voreingestellt wurde.

--- Ende Zitat ---
Ha! So will ich das haben. Das hört sich ja fantastisch an. Am Ende ist es scheinbar einfacher, als ich angenommen hatte. Zumindest nicht schwieriger als eine SAP-Berechtigungsverwaltung...

--- Zitat ---Den Schritt (2) nennt man "Binden an einen Verzeichnisdienst". Man kann das auch nachträglich mit einem schon laufenden Mac OS X machen, indem man das Programm "Verzeichnisdienste" startet und dort auf "LDAPv3 > Konfigurieren" geht.

--- Ende Zitat ---
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