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CO2 Debatte aller Orten
Florian:
Wer kennt sie nicht, diese kleinen Packs, die man erhitzt und die, später auf Klick, die Wärme wieder abgeben und dabei wieder erstarren.
So ähnlich funktioniert auch eine potentiell viel größere Salzbatterie. Diese kann die Energie sogar monatelang speichern, was den Umstieg auf Erneuerbare Stromerzeugung natürlich enorm erleichtern würde. Nur das dabei halt Strom gespeichert und wieder abgezapft wird.
Aber leider ist man noch am Anfang, der Prototyp ist nur so groß wie ein Hockeypuck.
https://www.pnnl.gov/news-media/freeze-thaw-battery-adept-preserving-its-energy
Generell halte ich das für sehr vielversprechend. Denn die verwendeten Materialien sind häufig und günstig. Das ist oft der entscheidende Faktor. Auch scheint mir das Unterfangen nicht allzu kompliziert.
Die derzeitige Energiedichte ist 260 Wattstunden/KG. Aber großtechnisch würde ja kein Platzmangel bestehen. Ein Vierzigtonner könnte also 1040000 Wattstunden speichern, anders geschrieben 10400 KWh. Keine gewaltige Menge, aber wenn man sich ein paar zehntausend solcher Speicher vorstellt… besser als Windräder drosseln. Oder Wasserstoff ohne Markt dafür herstellen. Und mobil wären die Akkus auch noch. Könnten also immer dahin fahren, wo sie am effizientesten geladen werden oder umgekehrt gebraucht würden.
fränk:
Ich hätte heute beinahe einen „Citroën Ë-Berlingo“, als Kastenwagen bekommen... wenn die Zulassungsstelle nicht seit letzter Woche ein „neues System“ im Einsatz hätte. ;D
Florian:
Tja, Fortschritte überall? Werden die überhaupt seriös gemessen? Bisher eher nicht! Eine große Umfrage unter Führungskräften lässt tief blicken.
https://www.axios.com/executives-greenwashing-sustainability-progress-7fe53ea4-dd39-4236-89b1-7620dc374d49.html
Florian:
Flüssiggas ist aufwendiger herzustellen und zu transportieren als Gas aus Pipelines. Doch LNG ist trotzdem weitaus weniger klimaschädlicher. Das ist mir auch nicht gleich aufgegangen, obwohl ich vom maroden Zustand der russischen Pipelines wusste. Diese verlieren bekanntlich durch Lecks Unmengen an Methan, das ja dramatisch mehr Auswirkungen als das CO2, das bei der Verbrennung entsteht.
Die Unterschiede sind erheblich.
https://rmi.org/which-gas-will-europe-import-now-the-choice-matters-to-the-climate/
radneuerfinder:
Das Konzept der planetaren Grenzen ist ein wissenschaftlicher Ansatz, der das Erdsystem in verschiedene Bereiche unterteilt und für jeden Bereich einen ökologischen Grenzwert festlegt. Ist dieser Wert überschritten, ist die Stabilität des gesamten Ökosystems gefährdet – und damit die Lebensgrundlage der Menschheit. Als bereits überschritten gelten die Bereiche Klimawandel, Integrität der Biosphäre, biogeochemische Kreisläufe, Veränderung des Landsystems und die Einbringung neuartiger Stoffe wie Plastik und andere vom Menschen hergestellte Substanzen:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klima-krise-artensterben-an-land-und-im-meer-bodenkrise-extremhitze-wasserknappheit-a-44191832-ca79-421a-8af7-1a5189c049f4 (€€)
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