ausblenden > Talk

CO2 Debatte aller Orten

<< < (16/199) > >>

Florian:
Die Diskussion schaue ich morgen vielleicht noch mal genauer an, ist ja recht übersichtlich. Nur kurz weil angesprochen.


--- Zitat von: mathias am März 18, 2007, 18:06:16 ---@Florian: deshalb verstehe ich dein Argument der eingeschränkten Lebensqualität oder Entscheidung nicht (finde gerade deine Textstelle nicht). Wenn die AI sich auf die neuen Bedingungen einstellt, gibt 's genauso teure Luxusautos wie jetzt auch, nur eben ohne CO2 Ausstoß.
--- Ende Zitat ---

AI = Artifical Intelligence?

Natürlich werden die Entscheidungen eingeschränkt, wenn ich viel und/oder schnell fahren will, dürfte ich das nicht mehr. Manche fahren auch einfach so gerne.

Nicht nur das: Viele Leute werden zu massiven Veränderungen gezwungen. Etwa müssten sehr viele Leute umziehen, näher an die Arbeit. Im heutigen Jobumfeld käme es mitunter zu ständigen Umzügen, nicht nur dank unserer unterschiedlichen Schulsysteme gerade für Familien eine Tortur.
Die Preise in den Städten würden enorm steigen und der weitläufige ländliche Raum weiter austrocknen. Krankenhäuser und Schulen würden noch häufiger geschlossen, was wiederum die Wege der verbleibenden Bevölkerung immer weiter machen würde (alles Trends, die wir schon längst sehen!) und das bei einer Ausstoß-Obergrenze!
Zum anderen gibt es z.B. selbstsständige Außendienstler - oder Behinderte, die ohne Auto nirgends mehr hinkommen - oder Leute, die das kulturelle Leben ehrenamtlich bereichern und daher viel unterwegs sind - oder - oder - oder. Und was ist mit dem Urlaub, der nun mit einer Autoreise verbunden ist, anstatt einer Flugreise?
Etc.

Da halte ich für viel eleganter, mit finanziellen Anreizen, müssen ja nicht nur höhere Abgaben sein, daß Verhalten der großen Mehrheit zu steuern. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen.


--- Zitat ---Vergleiche doch mal mit der Feinstaubverordnung. Das ist doch auch nix anderes: alle Dieselfahrzeuge ohne Feinstaubfilter dürfen in Innenstädten bei gewissen Bedingungen nicht fahren, fertig.

--- Ende Zitat ---

Das ist ja auch der totale Blödsinn mit stark autoritärer Schlagseite, der so gut wie nichts bringen wird außer das man in den Innenstädten keine Oldtimer mehr sehen wird. Alles nur um vorzutäuschen, man könnte und würde einfach was ändern.
Aber immerhin können fast alle Betroffene  mit relativ wenig Aufwand das Auto nachrüsten. Wie oben ansatzweise aufgezeigt, wären die Verwerfungen bei Deinem Vorschlag sehr viel größer. Und gerechter ist er eben auch nur auf den ersten Blick.

Florian:

--- Zitat von: Thyrfing am März 18, 2007, 22:21:16 ---Das schaffe ich nicht. Ich verbrauche bereits, nur um Geld zu verdienen, bereits ca. 3,8to...

--- Ende Zitat ---

Im Jahr 2050 gibt es hoffentlich noch deutlich effektivere Transportvehikel als einen Smart.

daveinitiv:

--- Zitat von: mathias am März 18, 2007, 18:06:16 ---Kann deiner Argumentation nicht folgen. Das klingt so als würdest du sagen: "die 10% der Sport- und SUV nehmen wir mal von einer CO2 Beschränkung aus, da sie sowieso nur 10% der Gesamtfahrzeuge ausmachen." Hä?
--- Ende Zitat ---

Komisch, dass es dir schwer fällt zu verstehen, was ich meine, die Anderen hier in der Diskussion haben es ja anscheinend verstanden.
Aber du legst mir dann einfach mal Dinge in den Mund, die so nicht gesagt und nicht gemeint sind.

Aber glücklicherweise bin ich ja nicht allein, flos Argumente verstehst du ja teilweise auch nicht.


--- Zitat von: mathias am März 18, 2007, 18:06:16 ---Mitnichten habe ich behauptet, man müßte nur das Fahren von großen Autos reglementieren. Natürlich betrifft eine Reglementierung alle Autos.
--- Ende Zitat ---

Aber es kommt ständig die Argumentation mit den "großen" Autos und wie schwer die sind usw. Für mein Gefühl wird hier schon in zwei Lager geteilt. Und das habe ich versucht anzusprechen.


--- Zitat von: mathias am März 18, 2007, 18:06:16 ---Ist doch logisch. Ich weiß nicht, ob es so schwer zu verstehen ist, darum wiederhole ich es nochmal: jedem Bürger steht ein Maximalwert an CO2 zu, den er mit dem KfZ ausstoßen darf. (Und zwar abhängig von der Anzahl der Personen im Haushalt, und nicht pro KfZ).Dann kann jeder selbst entscheiden, welches Auto er fahren will. Und wenn die Autoindustrie SUV und Supersportwagen verkaufen will -kein Problem. Sie braucht nur CO2 arme Motoren (Hybridantrieb, WasserstoffBrennstoffzelle etc.) in die Autos einbauen, und das Fahrvergnügen ist grenzenlos.

--- Ende Zitat ---

Es sagt doch keiner, dass es schwierig ist zu verstehen. Es ist einfach nicht nachzuvollziehen, wie man eine solche Idee für realitätsnah halten kann. Diese ganze SUV-Debatte ist meiner Meinung nach eh Augenwischerei.

Was ist mit Menschen, die zur Arbeit pendeln müssen?
Was ist mit Häusern, die älter sind und deren Verbrauch und Emission höher sind?
Etc. pp.

Allein solche Forderungen und Vorschläge mit bestimmten Grundsätzen des Rechtsstaats in Einklang zu bringen, wird maßlos scheitern.

-------------


--- Zitat von: mathias am März 18, 2007, 09:47:46 ---Um ehrlich zu sein, glaube ich, daß die meisten Ausstattungsmerkmale in Autos für eine Klientel jenseits der 50 gebaut werden. Wer bitte außer Frauen braucht denn eine Einparkhilfe?
--- Ende Zitat ---

Da sehe ich ja das Niveau. Da spielt der Strike-Tag auch keine Rolle.

Florian:
Jetz ist mir Safari abgeschmiert, also noch mal von vorn, nur kürzer:

Terrania, Polemik in allen Ehren, aber:

Eine Diskussion über Schuld im moralischen Sinne wurde hier nicht geführt.

Wer wird hier kriminalisiert? Das neuseeländische Rindviech? ;)
Wenn man für die Kosten, die man verursacht, zur Kasse gebeten wird, ist das keine Kriminalisierung.
Ob diese Kosten so anfallen, darüber kann man natürlich streiten.

Wo hat Gabriel das gesagt, was Du behauptest?

Das Deutschland alleine kaum etwas ausrichten kann, ist zweifelsohne richtig. Nicht aber Deine Behauptung der totalen Ignoranz anderswo.
Außerdem ist es in unserem eigenen wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Interesse, von fossilen Brennstoffen unabhängiger zu werden.


Tertinator:


--- Zitat ---Wenn ich seinerzeit in Bio richtig aufgepasst habe, ist CO2 KEIN Klimakiller, sondern wird dringend von der Pflanzenwelt benötigt.
--- Ende Zitat ---

Tja, aber inwiefern können die Pflanzen das in die obere Atmosphäre entwichene CO^2 denn nutzen? Geht es wieder in den Kreislauf der Natur über, gelangt in Bodennähe und damit an die Pflanzen? Und wann?
Ich weiß es nicht, mein Bauchgefühl sagt mir aber das genau hier der Unterschied ist zu dem CO^2, das ins Gewächshaus geblasen wird.


--- Zitat ---Nicht zu verwechseln mit Schwefelwasserstoffen oder Chlorwasserstoffen.
Auch als Ozonloch-Fresser ist KohlenDIoxid wenig geeignet, da es sich sonst zu CO3  umwandeln müsste, welches sehr instabil ist und sofort wieder in CO2 und Sauerstoff zerfällt.
--- Ende Zitat ---

Hat ja auch niemand behauptet.


--- Zitat ---Das es in den letzten 150 Jahren ein Anstieg an Kohlendioxid auf der erde kam, liegt eher daran, dass CO2-Nutzer wie Pflanzen zumindest in Europa ziemlich dezimiert wurden.
--- Ende Zitat ---

Das Abholzen großer Waldflächen hat natürlich Auswirkungen, die Zeitläufte scheint mir aber eine andere. Außerdem ist Europa eine kleine Halbinsel am westlichen Ende Asiens.


--- Zitat ---Meine Lösung wäre: Dafür zu sorgen, dass Kohlendioxid wieder gebunden wird – mit Hilfe von Algen – welche dann wieder zu Benzin raffiniert werden …
Solch ein Kreislauf wäre ebenfalls äußerst Umweltfreundlich.
--- Ende Zitat ---

In der Tat gibt es Versuche, die CO^2-Emissionen von Kraftwerken Algenplantagen zuzuführen und diese dann zu Biothanol oder was auch immer zu raffinieren. Dabei gibt es natürlich auch Schwierigkeiten, von der Abtrennung des CO^2s von den restlichen Schadstoffen bis zum Flächenbedarf der Algenplantagen und der Effizienz.


--- Zitat ---Übrigens glaub ich auch, dass Sonnenkollektoren zur Erwärmung der Erde Beitragen – schließlich wird der Erzeugte Strom zu 100%-(10^27) in wärme umewandelt …
--- Ende Zitat ---

???


--- Zitat ---<Nachtrag:> ein einziger Vulkanausbruch würde übrigens unsere ganzen Einsparversuche wieder zunichte machen…

--- Ende Zitat ---

Eine wohl äußerst wacklige Behauptung. Einen durchschnittlichen Vulkanausbrich gibt es ja so nicht. Wenn man mal einen ganz großen nimmt, macht der vielleicht zwei Jahre des derzeitigen menschlichen Ausstoßes aus.
Vor allem aber schleudert so ein Vulkan ja auch anderes in die Luft, diese wahre Schwefelschleuder. Daher haben Vulkanausbrüche die Eigenschaft, die Sonneneinstrahlung zu vermindern. Dieser Effekt, da ist man sich wohl einig, überwiegt die des CO^2s bei weitem.
In der Tat gäbe es durchaus die Möglichkeit, ein oder zwei spezielle Atombomben zu zünden und damit massiv Dreck in die Atmosphäre zu bringen und die Temperaturen würden gleich ganz schön sinken. Bin mal gespannt, welcher Politiker das als erstes vorschlägt...

Locusta:

--- Zitat von: radneuerfinder am März 18, 2007, 22:12:43 ---Forderung der Klimaforscher: maximal 3 Tonnen CO2 pro Kopf im Durchschnitt weltweit, um die globale Erwärmung auf 2 °C im Vergleich zum vorindustriellem Niveau zu begrenzen.
--- Ende Zitat ---

Und wer gibt mir die Garantie, dass das auch wirklich so ist? Wer gibt mir die Garantie, dass das CO2 an der Klimaerwärmung schuld ist? Es gab schon vor millionen von Jahren ähnliche Phänomene. Die Temperatur steigt an und keiner weiß warum und ich glaube nicht, dass die Dinos damals schon extrem viel CO2 produziert haben, dass die durch ihre Fürze die Erde erwärmt haben...

Von daher: Solange es keine Beweise gibt, dass eine CO2-Reduktion wirklich was bringt, ist es im Grunde eigentlich unfug spezielle Steuern order irgendwas einzuführen. Klar, die Erde erwärmt sich aber das macht sie immer. Entweder wird sie wärmer oder kälter.

Viel schlimmer finde ich es, dass der Drei-Schluchten-Damm die Umlaufbahn der Erde verändert, durch die große Masse, die sich dort quasi "polarisiert"... Auf der anderen Seite würde sie sich auch verändern, wenn die Polkappen abschmelzen ;).

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Antwort

Zur normalen Ansicht wechseln