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CO2 Debatte aller Orten

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daveinitiv:
Was als unumstößlicher Fakt erstmal steht, ist, dass die Weltbevölkerung seit ca. 1700 drastisch zugenommen hat. Und damit ist der absolute Faktor nun mal der Mensch, der Menschheit in ihrer Masse.
Und letztendlich ist es müssig hier über Möglichkeiten der Energiegewinnung und Nutzung zu sprechen, wenn es in den Schwellenländern und denen darunter überhaupt keine Rolle spielt, wie mit der Umwelt umgegangen wird. Es ist nun mal eine gemeinsame Welt, die der Mensch zwar durch Staaten aufgeteilt hat, aber daran hält sich die Natur, das Klima u.a. nicht. Es sieht doch so aus, dass hier in den Industrienationen Lösungen gefunden werden, die dann möglicherweise auch greifen, aber das löst das Problem in den anderen Ländern nicht.
In Asien leben allein vier Milliarden der 6,6 Milliarden der Weltbevölkerung.
Ich finde einfach, dass hier in dieser Problematik viel zu regional gedacht wird. Die Lösungen liegen ganz woanders und nicht in Zentraleuropa.

Und dieses Rumhauen auf den Leuten, die diese furchtbar schlimmen Kraftstoffvernichter fahren. Die beiden Segmente Sport- und Geländewagen machen noch nicht mal 10% der neu zugelassenen Fahrzeuge aus. Diese Schwarz/Weißmalerei kann's ja wohl auch nicht sein. Natürlich kann man überall ansetzen, um Verbesserungen zu erreichen, aber jetzt die Leute zu schelten, die ein großes Auto mit Luxus fahren, finde ich wirklich kurzsichtig. Manchmal denke ich mir, Hauptsache man kann einen Sündenbock ausmachen.
Stimmt das Feindbild -- stimmt das Weltbild.

Thyrfing:
Zu den Autos:

Ein Auto verbraucht auf 100Km 8l Benzin.
Lt. Wikipedia entwickelt 1l Benzin während der Verbrennung 2368g CO^2.

Dieses Auto stößt also 189,44g/km aus.

Mein Smart verbraucht ca. 4.3 - 4.7 Bei diesem Verbrauch stimmt dann die Rechnung zur Herstellerangabe über die Emissionen in etwa.

Was ich mich jetzt frage: Wo ist denn die Leistung der Industrie? Scheinbar wird ja nichts gefiltert, sonder man gibt einfach nur den tatsächlichen Ausstoss, bezogen auf den Verbrauch an? Ich dachte da spielen Katalysatoren und sonst welche Techniken mit, um den Ausstoss zu verringern.

Alles Mumpitz?

daveinitiv:
Genau da wollte ich auch einhaken. Wenn man davon ausgeht (grob), dass es jetzt seit gut 14 Jahren Katalysatoren gibt, die effektiv arbeiten und der Fahrzeugbestand pro Jahr um 1% gewachsen ist in Deutschland, dann müsste man den Emissionsrückgang durch die Katalysatoren dagegen halten.

Ich habe jetzt keine Zahlen zur Hand, aber möglicherweise hat sich der Gesamtemissionsausstoß im Bereich der PKWs seitdem sogar verringert, so dass wieder eine Sau durchs Dorf getrieben wird (SUV und Sportwagenfahrer), die einfach passt und leicht zu treiben ist.
Natürlich sollte immer das Bestreben sein, den Verbrauch und damit den Emissionsausstoß zu verringern, aber eine Diskussion auf solch einer Ebene ist in meinen Augen polemisch und populistisch.

warlord:
Nun ja, CO2 ist ja an sich kein Schadstoff. Die Aufgabe von Fahrzeugkatalysatoren ist ja nicht die Reduktion von CO2. Kann es auch gar nicht sein. Katalysatoren brechen Schadstoffe auf, eben gerade in u.a. CO2.

mathias:
Wikipedia zu Fahrzeug-Katalysatoren:
Die Wirkungsweise beruht auf katalytischen Reaktionen. Die Aufgabe des Fahrzeugkatalysators ist die chemische Umsetzung der Verbrennungsschadstoffe Kohlenwasserstoffe (HmCn), Kohlenstoffmonoxid (CO) und Stickoxide (NOx) zu Kohlenstoffdioxid (CO2), Wasser (H2O) und Stickstoff (N2) durch Oxidation beziehungsweise Reduktion. Je nach Betriebspunkt des Motors und bei optimalen Betriebsbedingungen können Konvertierungsraten nahe 100 % erreicht werden.

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