ausblenden > Mac-Hardware
Datensicherung über Netzwerk? Raid?
tertinator:
Hallo wieder.
Wieder einmal habe ich einen halben Tag verbraten, um eine elegante Lösung für meine Daten zu finden.
ich erklär mal, was ich brauch ;)
Ich möchte nur noch auf meiner externen Festplatte Daten ablegen. Diese sollen regelmäßig gespiegelt werden, wobei ich evt eine der Platten entnehmen können möchte.
Dieses Festplatten-Super-System soll über das 1000 MBit-Netzwerk angesteuert werden, an das ich mehrere Rechner anschließen werde.
Eigentlich soll es nur als Massenspeicher dienen und nichts besonderes können.
Das beste nun: es soll unter 1000 Euro zu haben sein und min 300+300 GB haben.
Versteht jemand, was ich will ;) , kennt jemand so ein System und vielleicht sogar nen anbieter?
Und hat jemand mit so was Erfahrung?
Danke schonmal :)
Nachtrag: gedruckt wird von einem Mac mini aus auf nen (Xerox) Netzwerkdrucker
noch nen Nachtrag: gearbeitet wird an nem Macbook pro.
Beide Rechner sollen diese Festplatte als Datenspeicher benutzen.
Taugt DAS was? :
http://cgi.ebay.de/Thecus-N4100-Lan-Drive-1200GB-4x-300GB-SATA-NAS_W0QQitemZ300031087518QQihZ020QQcategoryZ132081QQrdZ1QQcmdZViewItem
MacFlieger:
Um schon mal die Problematik etwas einzugrenzen.
Die Arbeitsrechner sollen die Festplatten oder Verzeichnisse darauf als Home-Verzeichnis verwenden, damit man auf jedem Rechner die gleiche Arbeitsumgebung und -dateien vorfindet. Richtig verstanden?
Im Prinzip möchtest Du also neben Deinen Arbeitsrechnern einen Server für die Home-Verzeichnisse betreiben. Dazu kommt dann noch die Art und Weise der Datensicherung, aber das ist dann zweitrangig.
Prinzipiell kann man das mit OS X Server problemlos machen, problematisch ist da dann eher die Preisfrage. ;)
Wenn es nicht das Home-Verzeichnis selber sein soll, sondern nur Daten, dann ist es einfacher. Dann reicht ja jedes System, daß im Netzwerk Laufwerke anbieten kann.
Ziemlich schwammige Antwort, ich weiß. Aber zu diesem Thema gibt es hier noch Berufenere und die Möglichkeiten sind so unterschiedlich und mannigfaltig, daß man da erstmal etwas eingrenzen muß.
tertinator:
Das ging mal wieder super schnell ;)
Eigentlich ist es mir egal, ob die Platte als intern oder extern angesehen wird.
Wichtig ist nur, dass von jedem Rechner darauf zugegriffen werden kann und die Geschwindigkeit akzeptabel ist.
Es soll sozusagen eine zentrale Festplatte sein, auf der jeder arbeiten kann und die sich selbst sichert.
mbs:
--- Zitat ---Es soll sozusagen eine zentrale Festplatte sein, auf der jeder arbeiten kann und die sich selbst sichert.
--- Ende Zitat ---
Ja, aber was MacFlieger fragt, ist schon wichtig: Es kommt ganz entscheidend darauf an, wie Du die Arbeit mit den Daten auf der Platte organisieren willst. Mac OS X ist ein Mehrbenutzersystem, und sobald Du mit mehr als einer Person oder mehr als einem Rechner auf gemeinsam benutzte Daten zugreifen willst, ist es unvermeidbar, das irgendwie "verwalten und planen" zu müssen. Ansonsten könnte es passieren, dass Du später lauter Probleme mit Zugriffsrechten hast, oder mit Programmen, die sich gegenseitig Daten überschreiben.
Die komfortabelste Lösung wäre wirklich ein Mac mini mit Mac OS X Server als kleiner File Server und Directory Server, sowie mit einem externen Firewire-RAID mit Hot-Swap-Einschüben. Wegen der Server-Lizenz ist das tatsächlich teurer als eine NAS-Lösung, aber man hätte damit z.B. den Komfort des echten "Benutzer-Roaming". D.h. es wäre völlig egal, an welchem Rechner ein Benutzer sich anmeldet, er findet immer die gleiche Arbeitsumgebung vor.
--- Zitat ---Eigentlich ist es mir egal, ob die Platte als intern oder extern angesehen wird.
--- Ende Zitat ---
Das ist Mac OS X auch egal... ;) Es unterscheidet nämlich auch nicht zwischen den Platten. Intern "denkt" Mac OS X übrigens überhaupt nicht in Platten, die werden nur simuliert, damit sich Benutzer von Windows oder des alten Mac OS zuhause fühlen... ;D
--- Zitat ---Taugt DAS was?
--- Ende Zitat ---
Mit dem NAS habe ich selbst noch nicht gearbeitet und weiß auch sonst keine Erfahrungswerte. Es wurde aber in der c't 17/05, Seite 70, kurz getestet. Dort wurde bemängelt, dass das RAID in diesem NAS nicht per Hardware, sondern per Software realisiert ist, wodurch die Geschwindigkeit je nach RAID-Level stark einbrechen kann. Zitat: "Anstelle einer Gigabit-Ethernet-Schnittstelle hätte auch Fast Ethernet ausgereicht".
Wie man aus den technischen Daten sehen kann, arbeitet das System mit CIFS-Zugriff. Mac OS X würde es also wie einen Windows-File-Server ansprechen. Mit AFP oder NFS würde Mac OS X mit höherem Durchsatz arbeiten, d.h. durch CIFS könnte noch weitere Leistung verschenkt werden.
radneuerfinder:
Im Test war das Thecus N5200 das schnellste NAS in der c't 20/06, Seite 152 ff. Alle anderen waren langsam, oder sehr langsam. Laut ct zu langsam, bzw. viel zu langsam. In früheren Berichten der ct wurde die Tauglichkeit vieler NAS auch (ich verkürze ;)) als katastrophal beschrieben: Dateien wurden nicht vollständig kopiert, etc. Also Obacht!
Was ich auch prüfen würde: kann der Mini mit einem Firewire Raid nicht diese Aufgabe übernehmen? Und in Geschwindigkeit, Preis, Energiespar(Option)en nicht die Nase vorn haben? Da könnte man HFS+ als Dateisystem verwenden, was mir als völlig Unberufenem ein besseres Gefühl geben würde, z. B. hinsichtlich Metadaten, Spotlight, oder Time Machine.
Wie sich das NDAS System von Ximeta schlägt, habe ich noch nicht wirklich herausgefunden.
Unterfrage B:
Falls Zugriffsrechte in dem 2 Computer Netzwerk keine Rolle spielen - könnte man das RAID so konfigurieren, daß Zugriffsrechte keine Rolle spielen? Vielleicht mit dem Menupunkt ""Eigentümer auf diesem Volume ignorieren"?
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
Zur normalen Ansicht wechseln