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Schlimme Bedingungen bei den Apple-Herstellern?

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radneuerfinder:
  https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Studie-Apple-Mitarbeiter-verdienen-zu-wenig-um-Familien-zu-gruenden-4170932.html

MacFlieger:
Diese Problematik ist sicherlich da, keine Frage.
Aber " Ihre Einnahmen reichen offenbar im teuren Silicon Valley nicht aus, eine Familie zu gründen beziehungsweise diese auf eine vernünftige wirtschaftliche Basis zu stellen." halte ich für fragwürdig.

In Deutschland zahlen wohl viele Leute ein Drittel oder mehr ihres Einkommens für Miete bzw. Wohnung/Haus. Das ist also gar nicht so ungewöhnlich.
Und in München sollen die Häuser noch deutlich teurer sein bei gleichzeitig niedrigerem Einkommen. Also eine erheblich schlechtere Situation als dort beschrieben.

Ich glaube auch nicht, dass eine verspätete oder ausbleibende Nachwuchserzeugung daran liegt, dass man sich kein Kind leisten kann. Es ist eher so, dass gerade die Gutverdienenden sich nicht einschränken wollen. Und ein Kind bedeutet eben zeitliche und finanzielle Einschränkung.

fränk:
Ohne zu wissen, wie gut oder schlecht bei Apple verdient wird, gehe ich davon aus, dass ein Unternehmen wie Apple seinen Erfolg nicht übermässigen Freundlichkeiten gegenüber seinen Beschäftigten und Lieferanten zu verdanken hat.

Oder anders: Als „Guter“ wirst Du nicht so erfolgreich.

MacFlieger:
Das "Apple" in der Überschrift steht nur, um Klicks zu generieren. Betroffen sind dort praktisch alle Firmen. Apple liegt bei der Umfrage(!), ob sie die Familienplanung nach hinten stellen, vorne. Bezgl. der Verdienstsituation sagt das nichts aus. Es ist nicht klar, ob die wirklich am wenigsten verdienen oder sie einfach nur am wenigsten bereit zu Einschränkungen sind.

Anfang 2018 waren die Zahlen bei Apple:
Hauspreis-Mittelwert: 1,16 Millionen US-Dollar
durchschnittliche Einnahmen: knapp 190.000 Dollar

Wie geschrieben: München sieht da deutlich schlechter aus.

Aber schon die Formulierung: "ein Kredit würde 33 Prozent der Einnahmen im Monat auffressen, von der notwendigen Anzahlung ganz zu schweigen. Ohne Haus wiederum wird die Familiengründung schon aus Platzgründen schwierig."
zeigt für mich, dass da auch noch andere (wichtigere) Gründe reinspielen. Über 120.000 Dollar im Jahr, die nach Abzug der Kredite übrig bleiben, sind natürlich nur noch für ein Hungertuch ausreichend...  >:(

Versteh mich nicht falsch, die Problematik, dass die Lebenshaltungskosten in solchen Regionen viel zu hoch werden, ist tatsächlich da. Aber den Artikel finde ich zu reißerisch und vereinfachend.

fränk:
Selbstverständlich lassen sich sachliche Meldungen zu Apple (oder VW oder Allianz oder FC Bayern München) nicht so gut verkaufen, wie sehr gute oder sehr schlechte.

Ich weiß nicht, ob Apple immer so heftig polarisiert, wie das früher einmal war. Aber Überschriften wie „iPhone 11, der Knaller!“ oder „Apple Mitarbeiter ernähren sich von der Tafel“ habe wohl beide ihre Fans.

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