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Wo sind die Zocker?
Drbro:
--- Zitat von: Florian am Mai 17, 2006, 13:41:31 ---Ihr merkt, Rundenstrategie. Echtzeittaktik ist mir zu hektisch, es sei denn man pausiert andauernd - führt das Ganze ad absurdum.
--- Ende Zitat ---
An Rundenstrategie empfehle ich ganz dringend History Line 1914-1918! ;D
Sind alles MS-DOS Spiele, die unter dosbox auch auf dem Mac laufen. Ich hab' mal ein Tiger-kompatibles Paket geschnürt: http://www.drbro.de/xlinks/dosbox.zip
Weitere Spiele im selben Stil sind z.B. Battle Isle und Battle Isle 2.
Ansonsten spiele ich auch gerne Heroes of Might and Magic III unter Mac OS 9 (allerdings ohne Download):
http://www.drachenwald.net/
Edit: Zum Thema: Playstation kommt mir nicht ins Haus. Mag lieber die bunten Nintendospiele.
Florian:
Danke für den Link zur Dos-Box im Tischä-Gewand. :) Und auch die anderen Tips.
Battle Isle kenne ich noch vom Amiga, damals ein Riesenhit einer deutschen Firma.
Cassius:
DrBro, wenn das mit DOSBox funktioniert, wäre das für mich das tollste Mac-Erlebnis seit dem Switch! :D :D :D
Habe schon mehrfach versucht, DOS-Spiele damit zum laufen zu bekommen, bin als Nicht-Informatiker aber immer gescheitert. Sollte es damit klappen, wird ein Traum wahr ;D
Historyline 1914-1918 habe ich auch sehr geliebt :) Damals noch auf dem 386er und in Schwarz-Weiß, aber es gab nichts schöneres, als an einem verschneiten Tag diese Schlachten zu schlagen.
Battle Isle hab ich erst ab Teil 2 gespielt; war letztlich, abgesehen vom Szenario, noch geiler als Historyline. Damit war der alte Rechner derart ausgelastet, daß man am Ende jeder Runde in Ruhe zum Mittagessen gehen konnte ;D Bei den ganz großen Karten hat es sogar für einen kleinen Stadtbummel gereicht. Aber dadurch lernt man Spiele erst zu schätzen! ;)
Zu Heroes of Might & Magic: Schau mal, ob Du Teil 4 auf Ebay oder so bekommst. Ganz selten wird das mal angeboten. Hat gegenüber Teil 3 den Nachteil der höheren Hardwareanforderungen (mein G3 900 schafft's gerade noch halbwegs ordentlich), ist aber ähnlich gut wie Teil 3. Die zahlreichen Detailänderungen bieten viel neues, ohne das grundlegende Konzept und Flair zu zerstören.
Wenn dann noch MadTV, Panzer General und War in Russia laufen, brauch ich erstmal ein Urlaubssemester... ::)
EDIT: Waaaaaaahhhhhhh, es geht! :o ;D :o
Sei geknutscht, Drbro, und bis nächstes Jahr dann ;D
Cassius:
Flo, zum Thema Rundenstrategie las ich gestern im Newsletter von Matrixgames eine interessante Meinung. Ich füge sie einfach mal hier ein... Denke, das passt hierher.
--- Zitat ---Article: Lazy Gamers
I believe gamers are getting lazier. Ok, gamers have always been lazy. Sure my mousing-finger can click 270 times a second, but apparently that isn't "working out" according to my wife. However, this article isn't about my inability to run marathons. It's about the GAMES themselves making the population lazy. Now wait, before I get lynched by people saying "The games don't make us fat," let me explain that isn't what I mean either. Once upon a time strategy games were the most popular genre. Not just strategy games, turn based strategy games! However, as time has gone on the size of the turn based market has fallen considerably. I postulate the reason for this decline is because strategy games reward hard work. Strategy games are difficult, that is what makes them fun. It is fun to overcome adversity by use of your noggin. As time went on a variety of other 'strategy' genres have been crowned king of sales. In the mid 90s the RTS genre took flight. RTSs were pretty lazy about rewarding intelligence and more about rewarding ability to micromanage. We took a step down the slippery slope of rewarding players for the wrong reasons. Following the rise of RTSs we saw the MMORPG world sprout and put a death-grip on the industry. MMOs took this rewarding players for wrong reasons a leap forward. While RPGs were originally wargames (as we discussed a while back in an article), the MMORPGs didn't reward tactical brilliance at ALL. They rewarded time spent. Each generation of gamer has become more lax in requiring skill to succeed. Imagine what impact that must have on our mentality as a race of humans.
In the tactical era of the 80s- Smart thinking and creative methods delivered successful results.
In the RTS era of the 90s- Micromanagement and trying to control every detail deliver successful results.
In the MMO era of the 2000s- Time spent delivers successful results.
Am I the ONLY person concerned by this? In the early days of games it taught us a valuable lesson- planning and logical thinking made us successful. In the RTS era it taught us exactly the OPPOSITE of what a management class will teach you. In management you learn that you must rely on your team and understand a BROAD SCOPE in order to create success. Micromanagement leads to failure and usually mental breakdown of the managing body.
And now we teach that the more time you spend the better your rewards are? Are we suggesting that if I spend twice as long writing this newsletter, but not producing anything extra with that time spent, that I am delivering a better product? I worry that there is a subconscious rule being taught to gamers that doesn't equate into reality... and I am very glad that I have the mental vigor to work and play wargames, and equally glad my readers do too!
--- Ende Zitat ---
Ich selbst bin absoluter Rundenspieler. Civilization in seinen diversen Formen ist das höchste der Gefühle, anspruchsvolle Wargames sind die schönste Herausforderung, und Sid Meier ist der Gott der Spieleentwickler ;D
Florian:
Jawoll, Sid Meier! Nur irgendwann muss ich ihn wohl verklagen, wegen massiven Raub meiner Lebenszeit. ;)
Pirates! jedenfalls hat mich damals auf dem C=64 viele, viele Tage und Nächte regelrecht gefesselt. Aber auch seine anderen Spiele...
Der zitierte Artikel trifft genau meine Meinung. Das war auch der Tod der Adventure, die Leute halten es einfach nicht aus, mal fünf Minuten nachzudenken. Klar gab es eine Adventure-Gemeinde (und gibt), aber ein gutes Adventure braucht halt leider auch noch eine gute und daher teure Story, super Dialoge und gute Sprecher. Also viel Aufwand, zu viel für ein paar Tausend Käufer.
Auch heute gibt es noch kompliziertere Spiele und sicher haben auch manche Ego-Shooter eine gute Geschichte. Aber im Durchschnitt ist das Niveau gesunken. 90% der Spiele sind außerdem noch Nachfolger eines vorhergehenden Spiels, daß i.d.R. auch schon nicht sehr helle war. Innovation ist leider extrem selten.
Das ist auch einer der Gründe, warum ich so wenig spiele. Die Dinge, die ich wirklich mag, kenne ich halt schon auswendig. Gut, ein bisschen gescheiter bin ich vielleicht auch... und dann kommt da immer so Druck von Außen. ;)
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