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Ihr letzter Anruf bei Apple (Mail)
warlord:
Nun ja, in Apples Datenschutzbestimmungen steht, dass sie das (unter Verpflichtung zur Einhaltung ihrer eigenen Bestimmungen) tun können.
Und dass ich mir bei einem Anruf zuerst die kompletten Datenschutzbestimmungen anhören muss, bevor ich dann tatsächlich verbunden werde, das möchte ich mir dann doch irgendwie nicht antun.
fränk:
Das ist die fürchterliche Unart von Firmen, die mit den Endkunden direkt zu tun haben.
Die sammeln krankhaft Informationen.
Die zeichnen auf, die schneiden mit, die Mailen einen zu, die rufen einen an oder lassen einen anrufen, die laden einen zu hirnlosen Gewinnspielchen ein, die fragen ob sie ein Prospekt schicken dürfen...............
Es nervt mich inzwischen unendlich.
Es kostet auch reichlich von meinem Geld.
Ich verbringe inzwischen, Woche für Woche, nervend viel Zeit um mich diesem Mist zu erwehren. (und schaffe es trotzdem nicht)
Das Alles geschieht übrigens ohne Hirn und Verstand.
Ich bin mir sicher das dieser "Sammelwahn" der Firmen nicht annähernd so viel bringt, wie die entsprechenden Unternehmensberatungen und Callcentern ihren Kunden vorgaukeln.
Bei den Unternehmen scheint dies aber so noch nicht angekommen zu sein, sonst würden sie nicht immer wieder Millionen für diesen Müll zum Fenster 'raus werfen.
In letzter Zeit allerdings scheint der Erfolg dieser Massnahmen immer mehr auszubleiben.
Ich beobachte immer mehr Frust, speziell bei den Callcentern.
Bei meinem Standardspruch, ins Wort fallend "Ich habe kein Interesse an dem, was Sie mir anzubieten haben. Danke. Tschüss, belästigen Sie mich bitte nie wieder!" war früher immer Ende. Neuerdings rufen die Narren ein zweites mal an und versuchen mir ein schlechtes Gewissen zu machen. Durch mein Verhalten sei mir ein großartiges Geschäft durch die Lappen gegangen. Dies ist dann doppelt nervend.
Oder der entsprechende Callcenter-Mitarbeiter ruft tagelang, immer zum selber Zeitpunkt wieder an und legt auf, wenn ich abhebe.
Das löst bei mir immer mehr Hass auf diese Idioten aus.
Und all das, weil die Firmen glauben, sie dürften die Art und Weise bestimmen, mit der sie mit ihren Kunden umgehen.
Ich lehne Geschäfte mit diesen Firmen übrigens grundsätzlich ab. Auch wenn sie gut für mich sein könnten.
Wenn mich eine Firma wie Apple mit diesem Mist über einen gewissen Zeitraum nerven würde, ich würde mir wieder eine DOSe zulegen.
Das ist übrigens kein Scherz, da bin zuweilen so konsequent, daß ich mir selber schade.
warlord:
Ja, ich kann das Unwohlsein über den Sammelwahn und den Ärger über imkompetente Callcenter durchaus verstehen. Bis zu einem gewissen Grad teile ich diese Gefühle auch.
Aber solche Post-Kontakt Umfragen, um die es hier geht, finde ich nicht a priori negativ. Es kommt natürlich immer darauf an, was dann damit geschieht. Dienen sie nur zur Erzeugung der 3'453'005. Powerpoint-Präsentation, dann hat es ausser einem (möglicherweise nach dem eigentlichen Kontakt bereits zweiten) lästigen Zeitraub beim Kunden wirklich nichts gebracht. Führen die Umfrageresultate aber zu wirklichem Hinterfragen der eigenen Leistung und zu Verbesserungen, dann kann ich das auch aus Kundensicht durchaus begrüssen.
Und mir scheint, bei Apple führt Kritik mitunter durchaus zu Verbesserungen. Vielleicht ist es auch nur Zufall. Aber ich hatte an früheren Erfahrungen mit dem Apple Store durchaus Dinge auszusetzen und habe die Kritik in damaligen Nachfragen auch geäussert. Und bei meiner letzten Bestellung gab es nun nicht mehr den geringsten Anlass, irgend etwas zu kritisieren. Zufall vielleicht. Ich bilde mir trotzdem ein, dass Apple solches Feedback durchaus zur Kenntnis nimmt und es etwas bewirken kann.
VollPfosten:
Ich denke auch, dass diese speziellen Befragungen helfen, den Dienst besser zu machen. Allerdings hat mich neulich das Ausfüllen so eines Fragebogens mehr Zeit gekostet als das eigentliche Absetzen des "Troubletickets". Das fand ich dann schon ein bisschen ärgerlich. Die Fragen bezogen sich allerdings wirklich nur auf die Bearbeitung des Support-Falles, waren also, sofern ich das aus meiner laienhaften Sicht beurteilen kann, nicht dazu da, möglichst viele Daten über mich zu sammeln, sondern eben dazu, die Beurteilung der Supportleistung aus Kundensicht abzufragen..
Patrick:
Neuerdings arbeiten fast alle größere Kommunikationsunternehmen mit diesen unsäglichen Sprachportalen. Meist fragen dann die Agents am Schluß des Gesprächs nach einer Bewertung des Systems. Letzthin war's bei mir mal wieder bei T-Com (glaube ich). Er fragte, wie mir das System gefiel und ich antwortete wie immer, daß ich diese Dinger grauenvoll finde, zumal die sich durch die kleinsten Nebengeräusche aus dem Tritt bringen lassen. Er bestätigte mir, daß sich bisher jeder negativ über dieses System ausgelassen hat. Dann doch viel lieber durch Menüs mit Tastendruck durchhangeln ("...dann drücken Sie bitte die "1"...).
Bin mal gespannt, wie lange die sich die Kundenunzufriedenheit anschauen, bis wieder auf ein anderes System gewechselt wird.
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