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Ihr letzter Anruf bei Apple (Mail)
warlord:
--- Zitat von: fränk am April 24, 2006, 09:19:35 ---
Die sollen mich bitte einfach in Ruhe lassen.
Ich nehme schon hier an fast keiner Umfrage teil. ;)
--- Ende Zitat ---
Ja, ich versteh Dich schon. Per Telefon mag ich das auch nicht.
So per E-Mail finde ich das aber nicht wirklich störend. Ich muss ja nicht teilnehmen, wenn ich nicht will. Aber wenn ich mit dem Kontakt nicht zufrieden war, bin ich um die Möglichkeit eines Feedbacks mitunter gar froh. Vielleicht war ich ja nicht in dem Masse unzufrieden, dass ich nicht mehr dort kaufen werde. (Oder vielleicht ist die Konkurrenz ja gar noch schlimmer.) Da finde ich dann die Möglichkeit eines etwas differenzierteren Feedbacks als die künfte Nichtbeachtung durchaus hilfreich.
Florian:
Natürlich können solche Umfragen zu Verbesserungen führen, nur ist das leider die Ausnahme. Überhaupt werden immer mehr Daten nicht nur gesammelt sondern sogar selbst produziert, daß ist schon längst ein sich selbst antreibender Mechanismus, der immer größer wird und je größer er wird, desto weniger scheint er positiv zu bewirken.
Aber Hauptsache Herr/Frau XY hat wieder einmal ein Papier in der Hand, daß den eigenen Job zu rechtfertigen scheint. Richtig draufgucken tut da oft niemand.
So, und nun gibt es natürlich auch ganz andere Fälle. Das ist ja klar. Ich habe es halt nur einmal zu oft gesehen, daß Daten verbogen wurden, oder verschwiegen. Oder regelrecht umgedreht. Oder still hingenommen und ausgesessen.
Thyrfing:
Der letzte Absatz in deinem Post, Flo, ist der einzig richtige in diesem Thread. Die Wahrheit, sozusagen.
Dale:
Hier ist eine Entwicklung im Gange die sich "der Kunde als Mitarbeiter" nennt. Positiv ist das der Kunde nimmt anhand solcher Umfragen aktiv an der Ausrichtung des Services und manchmal auch an der Preisgestaltung teil. Der Kunde hilft zwar damit sich selber aber vor allem dem Unternehmen, die sonst auf ihre Kosten Verbesserungspotential ihres Services ausfindig machen müssten.
Diese Entwicklung geht soweit das wie bei Starbucks die Kunden den Kaffee selbst holen muss, und somit der Kette erspart hunderte von Kellnern/innen zu bezahlen, und trotzdem ist der Preis des Kaffees teurer als in einem echten Kaffeehaus mit Bedienung und Ambiente.
Es ist meiner Meinung nach ein zweischneidiges Schwert.
Florian:
--- Zitat von: Thyrfing am April 24, 2006, 13:00:07 ---Der letzte Absatz in deinem Post, Flo, ist der einzig richtige in diesem Thread. Die Wahrheit, sozusagen.
--- Ende Zitat ---
Speaker of the Truth strikes back! ;D
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