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Rettet die Mac-Spiele?
maya:
--- Zitat von: Florian am April 16, 2006, 11:53:28 ---Also, ich kann zwar auf Arktis Seite den Spruch nicht finden, aber klar ist das erstmal Werbung. ...
--- Ende Zitat ---
Habe ich angehängt und hoffe keine Cr-Rechte zu verletzen.
m.
--
Florian:
Dankeschön.
Mit dem blöden Bild werden sie aber hoffentlich nichts verkaufen...
Aber ganz nette Werbeidee. Vielleicht finden sich ja doch ein paar Verteidiger des Mac-Vaterlands, die darauf eingehen. ;)
maya:
Wofür steht der Waffenmann denn? Daß er von Busch & Co. vorgeführt
wird oder selbst Interesse am Öl hat?
m. :P
MacFlieger:
--- Zitat von: Florian am April 16, 2006, 11:53:28 ---
--- Zitat von: MacFlieger am April 16, 2006, 11:04:38 ---Im Prinzip ist es ähnlich wie der anderen Anwendungssoftware ja auch.
--- Ende Zitat ---
Sehe ich nicht so.
Erstens ist die Mac-Spieleszene (siehe oben) bisher einfach nicht annähernd konkurrenzfähig. Das ist bei Anwendungen ja ganz anders.
--- Ende Zitat ---
Ja, ich meinte auch in Bezug auf "nervendes Neubooten" und die anderen damit verbundenen Sachen. Ansonsten hast Du natürlich recht. Der Spielemarkt hat erheblich größere Chancen einzubrechen, da er sowieso schon recht schwach ist, die Versionen spät kommen, Preisreduzierungen spät kommen, Optimierungen praktisch nicht vorhanden sind und und und.
Aber ob es wirklich so kommt, werden die kunden durch ihr Kaufverhalten entscheiden. Wir werden sehen.
--- Zitat ---Zweitens spielt man i.d.R. im Vollbildmodus, die Spiele bringen ihr eigenes Interface mit. Kooperation mit anderen Anwendungen etc. ist auch nicht wichtig. Ergo ist es fast egal, unter welchem OS man spielt.
--- Ende Zitat ---
Jein. Auch bei Spielen ist der Pfelegaufwand des Systemes unter Win erheblich höher. Wenn ich mir anschaue, daß die Hardcore-Zocker praktisch für jedes Spiel einen anderen Grafiktreiber benutzen, weil die jeweils auf einem Spiel optimal laufen, oder bei meinem Nachbarn das gekaufte Need for Speed xy nicht ohne illegalen Crack laufen wollte, weil die Software verlangte, daß er alle Brennprogramme vom Rechner löschen sollte usw. usf.
--- Zitat ---
--- Zitat ---Mal eben ein Spiel starten? Geht nicht, man muß erst alles sichern und schließen, neu booten, spielen, dann wieder neu booten und alles erneut öffnen.
--- Ende Zitat ---
Eben! Bei einem zeitgenössischen Spiel, das man ja normalerweise gleich ein paar Stunden am Stück spielt, ist das kein großes Hindernis. Bei einer Anwendung sehr wohl!
--- Ende Zitat ---
Für mich ist das nervig. Ich starte Programme und öffne meine Standarddokumente eigentlich nur, wenn ein Update einen Reboot verlangt. Klar, bei einer kleinen Anwendung ist es noch nerviger.
--- Zitat ---
--- Zitat ---Spiele werden billiger? Naja, zu den Preisen der Spiele kommt noch die Win-Lizenz, die ja voll bezahlt werden muß (keine OEM-Version), nicht gerade ein Schnäppchen.
--- Ende Zitat ---
Ja gut, aber Du unterschätzt, glaube ich, wie viele Spieler so ein Durchschnittszocker kauft. Nach einem Jahr hat der das Geld locker wieder drin. Und die Windows-CD ist ja doch oft schon vorhanden.
--- Ende Zitat ---
Sicher? Ich kenne eigentlich fast keinen, der eine frei benutzbare Win-CD hat. Die allermeisten haben nur verkrüppelte Recovery-CDs, die einem nicht helfen. Und die wenigen, die eine Vollversion haben, werden ihre Version auf dem PC ja nicht löschen.
Mal abgesehen von illegalen Win-CDs.
--- Zitat ---
--- Zitat ---Und sonst noch? Zusätzlich halst man sich noch die Konfiguration und Pflege eines Win-Systems auf.
--- Ende Zitat ---
Natürlich wäre es schöner, der Mac-Spiele-Markt wäre besser, aber wenn es nun mal nicht so ist? Den Switcher wird es jedenfalls freuen.
--- Ende Zitat ---
Sehe ich doch genauso. Für Switcher und Gelegenheitszocker ist das eigentlich eine nicht schlechte Lösung. Diese Leute haben auch vorher keine Mac-Version gekauft und der Mac-Spielemarkt wird nicht wegen denen einbrechen. Inwieweit sich die Mac-Spiele entwickeln, wird das Verhalten der bisherigen Mac-Spiele-Käufer entscheiden.
Florian:
--- Zitat von: MacFlieger am April 17, 2006, 10:27:36 ---Jein. Auch bei Spielen ist der Pfelegaufwand des Systemes unter Win erheblich höher. Wenn ich mir anschaue, daß die Hardcore-Zocker praktisch für jedes Spiel einen anderen Grafiktreiber benutzen, weil die jeweils auf einem Spiel optimal laufen, oder bei meinem Nachbarn das gekaufte Need for Speed xy nicht ohne illegalen Crack laufen wollte, weil die Software verlangte, daß er alle Brennprogramme vom Rechner löschen sollte usw. usf.
--- Ende Zitat ---
Okay, gebe Dir recht. Diese Sachen gibt es natürlich auch.
Andererseits kommen manche sehr positive Patches für die Mac-Version überhaupt nicht.
Und ich würde meinen: Die Leute, die wirklich so extrem sind und ständig neue Treiber installieren, werden weiterhin einen Bogen um den Mac machen, weil die Grafikkarte nicht das Allerbeste ist u.v.a bis auf den Power Mac nicht austauschbar. Und der ist eigentlich zu teuer für diese Zielgruppe.
--- Zitat ---Für mich ist das nervig. Ich starte Programme und öffne meine Standarddokumente eigentlich nur, wenn ein Update einen Reboot verlangt. Klar, bei einer kleinen Anwendung ist es noch nerviger.
--- Ende Zitat ---
Ja klar, es ist nervig. Nur - was macht der Zocker nicht alles für seinen Fix? :)
Gut, siehe oben, den Hardcore-Zocker erreicht man eh nicht, aber Spiele sind heutzutage ja voll im Mainstream und ich kenne zig "normale Leute", die schon mal vier, fünf Stunden am Ego-Shooter oder im Online-RPG vertun. Das ist also schon ein wichtiges Hobby für sie, und ein Re-Boot dürfte da nicht annähernd so "schmerzen" wie die Aufgabe eben dieses.
Ich und Du sehen das anders.
Wollte nur der Ansicht widersprechen, den Anwendungen könnte schnell das gleiche Schicksal blühen.
Wobei natürlich Virtualisierung das Boot-Problem (und nur dieses) lösen würde.
--- Zitat ---Sicher? Ich kenne eigentlich fast keinen, der eine frei benutzbare Win-CD hat. Die allermeisten haben nur verkrüppelte Recovery-CDs, die einem nicht helfen. Und die wenigen, die eine Vollversion haben, werden ihre Version auf dem PC ja nicht löschen.
Mal abgesehen von illegalen Win-CDs.
--- Ende Zitat ---
Klar, die meisten haben Recovery-CDs und so Zeug, aber manche eben mehr. XP Home kostet unter 90 und Pro unter 150 Euro. Dann bekommt man mitunter noch die hier schon verteufelten Rabatte. Im Falle von Cyberport z.B. 40 Euro.
Man braucht ja keine echte Vollversion, sondern irgend eine dieser Support-losen Lizenzen, die so viel kritisiert werden.
Ein neues Spiel kostet 45-50 €, ein Budget-Spiel oft unter 15 €. Dazu gibt es immer Packs mit etwas zwei Jahre alten Spielen, um die 20 Spiele für 35 Euro und so weiter.
Rechnet sich also sehr bald, mal davon abgesehen das selbst viele Gelegenheitsspieler vielleicht einfach mal ein gutes Sportspiel oder ein Mafia-Spiel spielen wollen und den Mehrpreis zu zahlen bereit sind.
--- Zitat ---Sehe ich doch genauso. Für Switcher und Gelegenheitszocker ist das eigentlich eine nicht schlechte Lösung. Diese Leute haben auch vorher keine Mac-Version gekauft und der Mac-Spielemarkt wird nicht wegen denen einbrechen. Inwieweit sich die Mac-Spiele entwickeln, wird das Verhalten der bisherigen Mac-Spiele-Käufer entscheiden.
--- Ende Zitat ---
Ja. Und wenn sich die Hersteller bemühen, wird das auch honoriert werden. Das das nicht einfach ist, ist mir schon klar, aber z.B. Blizzard macht ja vor, daß es eben doch geht.
Nur da sehe ich den Haken. Wer wird jetzt noch in Mac-Spiele investieren wollen?
Insofern trifft die Werbung "Rettet..." schon den Punkt. Nur eigentlich müsste man vorbestellen...
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