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Re: Do 27. Oktober 2016: Apple lädt zum "hello again"
Antwort #15: Oktober 28, 2016, 17:20:04
Ich habe ja ein 5 Jahre altes MacBook Pro. Das hat i5 mit 2,4 GHz. das MBP 5 Jahre später hat i5 mit 2,0 GHz und kostet das doppelte wie der damalige Neupreis.

a) wie erklärt Apple etwaige Vorteile?  Eine Erklärung habe ich bisher übersehen.
b) Kann jemand eine realistische Einschätzung der Geschwindigkeitssteigerung(?) geben? Mein 5 Jahre altes Gerät hat mittlerweile 8 GB RAM und eine SSD.

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Re: Do 27. Oktober 2016: Apple lädt zum "hello again"
Antwort #16: Oktober 28, 2016, 18:39:35
b) Kann jemand eine realistische Einschätzung der Geschwindigkeitssteigerung(?) geben?

Kann ich nicht, weil der Speed meiner Macs immer ausgereicht hat. Selbst in den paar Tagen mit dem 1,1GHz Prozessor im MacBook Retina, habe ich nichts vermisst (habe aber auch nix gemacht, was Power benötigt hätte).

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Re: Do 27. Oktober 2016: Apple lädt zum "hello again"
Antwort #17: Oktober 29, 2016, 07:59:03
Die Touchleiste finde ich ganz gut. Das kann eine ganz sinnvolle und gute Ergänzung sein/werden.
Aber das ganz alleine als einziges neues, finde ich ziemlich schwach.

Für mich krankt es an den wesentlichen zentralen Dingen (bei der Hardware) und nicht an den Goodies. Der Magsafe-Anschluss ist so eine gute und sinnvolle Idee. Ich kapiere nicht, warum man den weg lassen muss. Und noch schlimmer: Die RAM- und Speichermedien-Ausstattung sowie der Preis. Ich selber und einige Freunde haben MBPs und iMacs von 2009-2011. Die haben nur knapp über 1000€ gekostet, man konnte RAM und Speichermedien auf vernünftige Werte aufstocken und wenn man jetzt ein nur von diesen meiner Meinung nach wichtigsten Daten vergleichbares MBP haben will, dann bekommt man nur etwas für exorbitant viel Geld.Ich habe im iMac aktuell 16GB RAM und 1,5TB HDD. Unter 16GB RAM und 1TB Speichermedium will ich nicht. Da ist mir die Geschwindigkeit des Prozessors und Grafikkarte praktisch egal. Aber so eine "normale" Ausstattung ist irgendwie bei Apple aus der Mode. Sieht man auch schon an dem "Feature" in Sierra, dass wenig benutzte Daten automatisch auf dem Gerät gelöscht werden und bei Bedarf neu aus der Cloud herunter geladen werden! Das will ich auf keinen Fall! Ich lagere doch nicht meine Daten auf einen fremden Server aus, nur weil ich ein zu kleines Speichermedium gekauft habe!

Und bei den Desktop-Macs geht es einfach nicht voran. :(

Tja, das ist alles auf die Hardware bezogenes Jammern.

Bei der Software sehe ich es noch völlig anders. Klar gibt es an vielen Stellen bescheuerte Fehlentwicklungen. Aber das Gesamtpaket passt für mich immer noch. Entgegen der schon vor Jahren geäußerten Befürchtungen und der überall verbreiteten Meinung, kann man einen Mac immer noch völlig problemlos und ohne Einschränkungen ohne iCloud und Überwachung/Datenabfluss durch/nach Apple betreiben. Natürlich funktionieren bestimmte neue Features dann nicht, aber das ist auch logisch und nicht weiter schlimm.
Wenn ich mir ansehe, was bei Win 10 momentan los ist... Nicht abschaltbarer Datenabfluss (außer in der Enterprise-Version und auch dort nur mit Schwierigkeiten), Cloud-Zwang, den man nur mit Tricks umgehen kann, Zwangsupdates, die bei jedem der letzten Updates Ärger machten, immer noch der Unsinn mit Registry und Co...
Edit: Boah, gerade kriege ich schon wieder einen Hals. Alleine das System aktuell zu halten ist unter Windows eine Katastrophe. Ich öffne unter Win 7 die Softwareaktualisierung und da steht: "Das System ist aktuell." Ist aber gelogen, denn darunter steht "Letzte Suche nach Aktualisierungen am 18.9." Dann klickt man auf "Nach Updates suchen...", dann kommt der Wartebalken, dann dauert es Stunden (und das ist keine Übertreibung, es gibt Leute, die von Tagen berichten), und dann endlich wird angezeigt, dass das System doch nicht aktuell ist, und dann kann man endlich updaten, was wieder ewig dauert...
Das Problem ist bekannt und jeden Monat gibt es ein anderes Update bzw. Workaround, welches man vor der Suche nach Updates manuell installieren muss, damit die Suche nach Updates schnell geht.
Dazu dann noch, dass es  in Zukunft nur noch Combo-Update gibt und so man entweder gar nicht updatet (schlecht) oder auch Updates bekommt, die Sachen kaputt machen (auch schlecht), siehe Update, welches z.B. alle Webcams unter Win 10 lahm legte.

Ich kann mir bei Mac OS sicher eine Menge an Verbesserungen vorstellen, da diskutieren (bzw schimpfen) wir ja öfters drüber. Aber das ist echt alles relativ gesehen harmlos.

Ich hoffe, dass es irgendwann mal wieder "bessere" Hardware gibt.
« Letzte Änderung: Oktober 29, 2016, 11:38:33 von MacFlieger »
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Re: Do 27. Oktober 2016: Apple lädt zum "hello again"
Antwort #18: Oktober 29, 2016, 14:49:06
Für mich krankt es an den wesentlichen zentralen Dingen (bei der Hardware) und nicht an den Goodies. Der Magsafe-Anschluss ist so eine gute und sinnvolle Idee. Ich kapiere nicht, warum man den weg lassen muss.

Ich habe da einen Verdacht: Apple hat null Interesse am längeren Überleben seiner Hardware.

Zitat
Und noch schlimmer: Die RAM- und Speichermedien-Ausstattung sowie der Preis. Ich selber und einige Freunde haben MBPs und iMacs von 2009-2011. Die haben nur knapp über 1000€ gekostet, man konnte RAM und Speichermedien auf vernünftige Werte aufstocken

Der RAM-Speicher ist auch nicht festgelötet aus Spaß, sondern damit man Apples Mondpreise für Upgrades zahlen muss. So richtig, richtig teuer werden Macs nämlich insbesondere dadurch.
Und bei Notebooks muss man auch nicht fürchten, dass mehr als eine Handvoll Nutzer sich einen Hackintosh basteln, denn das ist sehr viel aufwendiger und mit mehr Makeln verbunden als am Desktop.

Zitat
und wenn man jetzt ein nur von diesen meiner Meinung nach wichtigsten Daten vergleichbares MBP haben will, dann bekommt man nur etwas für exorbitant viel Geld.

Eben.

Vieles kann man sich vielleicht noch irgendwie schönreden, aber für mich ist ganz klar, dass inbesondere die Mac-Nutzer die Melkkuh von Apple sind. Wenn sie schon nicht so viel Umsatz bringen wie das iPhone, sollen sie wenigstens bluten.
Denn Apple weiß genau, dass die meisten am Ende doch nicht wechseln. Passend dazu Deine geschilderten Windows-Erfahrungen.

Auch die Desktop-Flaute ist so zu sehen, denn mit Desktops kann man ja nur unter enormen Verrenkungen noch Geld verdienen. Da muss man die Grafikchips schon anlöten und zwar zwei, von denen einer nie genutzt, aber teuer verkauft wird. Weil, kann man die Grafikkarte wechseln, könnte man ja noch einem uralten Mac Pro neues Leben einhauchen. Die Performance-Gewinne mit halbwegs aktuellen Grafikkarten sind enorm und gefährden selbst aktuelle Modelle, insbesondere natürlich alles mit Intel-Grafik.

Der Mac mini war eh immer Apple-untypisch und ich fürchte, er ist ebenso weg vom Fenster wie der Mac Pro.


Zitat
Tja, das ist alles auf die Hardware bezogenes Jammern.

Bei der Software sehe ich es noch völlig anders.

Ja, mag sein.
Nur läuft OS X halt nur bzw. am besten auf Apple-Hardware. Seit vielen Jahren baut Apple keinen Rechner mehr, den ich ohne große Bauchschmerzen bzgl. Eignung und Preis kaufen könnte. Da ist es dann irgendwann vorbei mit OS X, ob man will oder nicht.
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Re: Do 27. Oktober 2016: Apple lädt zum "hello again"
Antwort #19: Oktober 29, 2016, 15:21:38
Also ich denke auch, dass Apple es so einfädelt, dass die User irgendwann sagen, da kann ich auch n iPadPro mit Tastatur kaufen. Vorteil, nur noch eine HW-Plattform, alles wieder in eigener Hand und man muss kein riesen TamTam machen wie beim Switch von PowerPC zu x86, da es eben keine x86-Rechner mehr gibt.

Einige User möchten/ können sicher nicht auf "echte" Rechner verzichten. Die, die keine Wahl haben müssen eben zu MS, der Rest zu Linux und vielleicht entsteht durch die Entwicklung auch eine neue Alternative.

Ich sehe das Ganze nicht so schwarz, da für mich die Richtung die Apple gehen möchte schon länger klar war. Hat mit dem iPod ohne Firewire angefangen, dann kam der Switch, dann das iPhone, Einstellung des Xserve und als Krönung das iPad. Mein Mac läuft noch. Ich bin jetzt aber auch kein Pro-User, aber prozentual Fallen heutzutage diese User bei Apple nicht mehr so ins Gewicht. Und auf gewonnene Userbases hat Apple eh schon immer gerne gesch ... und das werde ich leider nie verstehen.

Was vielleicht denkbar wäre, das Apple MacOS lizensiert. Aber ist halt fraglich, wie sehr Apple an eine Weiterentwicklung des MacOS interessiert ist, wenn sie selbst keine Rechner mehr verkaufen. Aber ich denke, dass könnte eigentlich "the next big thing/ hell freezes over" sein. Dann wird MS sicher ordentlich Probleme bekommen.

Zur Touch-Leiste: Ich hätte sie nicht horizontal sondern vertikal links und rechts angebracht (sozusagen als "Pulldown-Menü". Genug Platz ist ja da

a) wie erklärt Apple etwaige Vorteile?  Eine Erklärung habe ich bisher übersehen.

So?
https://youtu.be/KHZ8ek-6ccc
« Letzte Änderung: Oktober 29, 2016, 15:36:04 von Quaestor »

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Re: Do 27. Oktober 2016: Apple lädt zum "hello again"
Antwort #20: Oktober 29, 2016, 16:15:56
Nur läuft OS X halt nur bzw. am besten auf Apple-Hardware. Seit vielen Jahren baut Apple keinen Rechner mehr, den ich ohne große Bauchschmerzen bzgl. Eignung und Preis kaufen könnte. Da ist es dann irgendwann vorbei mit OS X, ob man will oder nicht.

Das Problem ist aber: Was soll ich mit einer besseren/günstigeren Hardware, wenn die Software unterirdisch ist?
Ich sehe momentan echt keine reale Alternative. Windows wird immer schlimmer, da ist XP/7 schon das am wenigsten Schlimme gewesen. Linux hat auch so seine Tücken. Ich habe gerade einen alten Rechner für meinen Sohn mit Ubuntu aufgesetzt. Das war gar nicht so einfach zunächst. Da war eine nVidia-Grafikkarte drin. Direkt die Live/Install-DVD bootete nicht, da musste ich erst einen bestimmten Bootparameter setzen. Dann liess es sich installieren, aber beim Booten von der Neuinstallation gab es direkt eine Kernel Panic im Bootvorgang. Irgendwann habe ich herausbekommen, dass das WLAN-Modul Schuld war. D.h. Live-CD ging mit dem Modul, aber installiertes System nicht. Also WLAN-Modul ausgebaut und der Rechner bootete. Nur leider in einen schwarzen Monitor, weil ihm irgendwas an der Grafikkarte nicht passte. Ende vom Lied: Ich habe für 20€ eine andere Grafikkarte (keine nVidia) gekauft. Seitdem geht er (ohne WLAN). Die Lösungen habe ich mir alle irgendwo ergoogelt und sie betrafen wohl auch eine Reihe anderer Leute. Trotzdem: das ist für mich keine Alternative zum Arbeiten.

Ich glaube Dir ja, dass sie es machen, weil sie es können. Ich meinte auch nur, was mich stört. Wenn ich ein MBP mit vernünftiger RAM/Mediengröße haben will, bin ich deutlich über 2000€. Früher war ich da um die 1000€.

Also ich denke auch, dass Apple es so einfädelt, dass die User irgendwann sagen, da kann ich auch n iPadPro mit Tastatur kaufen.

Das weiß ich nicht und glaube es nicht. Dafür ist der Unterschied zu einem Desktop in der Benutzung viel zu groß. Alleine schon, wenn ich längere Postings in einem Forum tippe und dabei evtl. Zitate zurechtschneide/kopiere etc. Das ist am iPad zwar möglich, aber doch extrem kompliziert. Und die App-Entwicklung mit Xcode wird auch nix unter iOS.
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Re: Do 27. Oktober 2016: Apple lädt zum "hello again"
Antwort #21: Oktober 29, 2016, 16:33:12
Das Problem ist aber: Was soll ich mit einer besseren/günstigeren Hardware, wenn die Software unterirdisch ist?

Genau, ein Teufelskreis und da es keine wirkliche Konkurrenz für die meisten Mac-User gibt, tanzt uns Apple auf der Nase herum.

Zitat
Ich sehe momentan echt keine reale Alternative. Windows wird immer schlimmer, da ist XP/7 schon das am wenigsten Schlimme gewesen. Linux hat auch so seine Tücken. Ich habe gerade einen alten Rechner für meinen Sohn mit Ubuntu aufgesetzt. Das war gar nicht so einfach zunächst.

Klar, Linux ist vielleicht für Windows-Nutzer ein Fortschritt, für Mac-Nutzer erstmal ein Graus.
Gerade die Einstiegshürde Installation vergällt es den meisten schon.

Zitat
Ich glaube Dir ja, dass sie es machen, weil sie es können. Ich meinte auch nur, was mich stört. Wenn ich ein MBP mit vernünftiger RAM/Mediengröße haben will, bin ich deutlich über 2000€. Früher war ich da um die 1000€.

Ich habe Deinen Beitrag halt genutzt um das mal herauszuschrei(b)en.
(Aber „um die 1000€"? Wohl eher um die 1200€ plus bisschen für die Zusatzteile von anderen, oder?)


Ich denke nicht, dass Apple in den nächsten zehn Jahren den Mac einstellen wird - beim Desktop sehe ich da aber mehr Zweifel. Den iMac wird es noch länger geben, Mini und Pro sind m.E. schon heute ohne Kommentar eingestellt worden. Überhaupt, je performanter die Laptops werden, desto weniger brauchen die Leute einen Desktop, schließlich kann man zu Hause externe Peripherie anschließen.

Klar geht es seit Jahren in die Richtung, rege mich auch schon seit Jahren über festgelötete Chips auf. :)


Eins finde ich eigentlich recht lustig: Diese Umklapp-Displays, die man jetzt in vielen Laptops sieht. So hat man (schlechtes) iPad und (schlechtes) Notebook in einem Gerät.
Stattdessen haben wir mittlerweile drei oder mehr Apple-Computer in verschiedenen Gerätegattungen. Ob das so viel besser ist? Naja.


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Re: Do 27. Oktober 2016: Apple lädt zum "hello again"
Antwort #22: Oktober 29, 2016, 16:52:46
Zitat
Ich glaube Dir ja, dass sie es machen, weil sie es können. Ich meinte auch nur, was mich stört. Wenn ich ein MBP mit vernünftiger RAM/Mediengröße haben will, bin ich deutlich über 2000€. Früher war ich da um die 1000€.

Ich habe Deinen Beitrag halt genutzt um das mal herauszuschrei(b)en.
(Aber „um die 1000€"? Wohl eher um die 1200€ plus bisschen für die Zusatzteile von anderen, oder?)

Nene, schon um die 1000€. Natürlich kamen dann ein paar Jahre später mehr RAM und evtl. größere HD/SSD dazu, so dass der Preis im Prinzip noch dazu addiert werden müsste. Aber da hatte man die Möglichkeit eben später aufzurüsten und von gefallenen Preisen zu profitieren.
Seit dem 7500er habe ich es so gemacht:
- Modell mit Minimalausstattung, die zu der Zeit zum Arbeiten ausreicht, gekauft.
- Jahre später, wenn die Anforderungen gestiegen sind und die Preise gefallen, den vorhandenen Rechner aufgerüstet.
- Dann noch mal Jahre später einen neuen Mac gekauft, der mind. die gleiche Ausstattung hatte, wie der alte.
- Jahre später, wenn die Anforderungen gestiegen sind und die Preise gefallen, den vorhandenen Rechner aufgerüstet.
...
D.h. so nach und nach eine Steigerung der Daten und nur alle doppelten "Jahre später" einen neuen Mac.

Heute müsste ich jedes Mal von Anfang an die größte Ausstattung kaufen, um auf dem Niveau des Vorgänger-Macs zu sein. Steigerungen sind momentan gar nicht mehr großartig zu sehen.
Warum sollte ich da einen neuen Mac kaufen? Solange mein iMac läuft, werde ich den wohl erstmal nicht ersetzen. Ich würde mich effektiv nur verschlechtern. Und der iMac ist von 2011 und ich könnte den noch weiter ausbauen!
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Re: Do 27. Oktober 2016: Apple lädt zum "hello again"
Antwort #23: Oktober 29, 2016, 17:26:51
Steigerungen gibt es schon noch, wenn auch nicht mehr in dem Umfang wie vor zehn oder zwanzig Jahren.
Intel macht es mit der Deklination halt besonders schwer. So läuft das 2,0 Ghz Macbook mit einem Turbo bis zu 3,1 Ghz. Zudem gibt es mit jeder Generation ein bisschen mehr Leistung pro Ghz und dabei auch noch mit weniger Strom.
Von der Grafik mal ganz abgesehen.

SSD und RAM sind auch deutlich schneller geworden und (ausser bei Apples Upgrades) bezahlbarer.

Wenn man nichts davon merkt, braucht man wahrscheinlich einfach nicht mehr bzw. nutzt den Rechner nicht aus. Das dürfte den allermeisten Anwender heute so gehen. Und da liegt ja auch Apples Problem mit den Macs. Da muss man dann schon über OS-Updates und angelötete Chips dafür sorgen, dass sie obsolet werden.
Übrigens gibt es auch das Flaggschiff-Mac-Pro nur bis 16 GB RAM. Das reicht heute manchen Usern schon nicht mehr, gerade bei Apples ehemaliger Kernklientel. Wie wird das erst in ein paar Jahren sein?

Dein Problem habe ich auch… ich sehe keinen bezahlbaren Mac, der mich weiterbringen würde. Weil: Richtig Leistung bietet keiner! Und halbgar habe ich schon.
« Letzte Änderung: Oktober 29, 2016, 17:30:06 von Florian »
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Re: Do 27. Oktober 2016: Apple lädt zum "hello again"
Antwort #24: Oktober 29, 2016, 17:46:50
Das weiß ich nicht und glaube es nicht. Dafür ist der Unterschied zu einem Desktop in der Benutzung viel zu groß. Alleine schon, wenn ich längere Postings in einem Forum tippe und dabei evtl. Zitate zurechtschneide/kopiere etc. Das ist am iPad zwar möglich, aber doch extrem kompliziert. Und die App-Entwicklung mit Xcode wird auch nix unter iOS.

Och, es gibt für alles eine Lösung. Wenn Apple X lizensiert, dann kann man ja weiterhin Xcoden. Alternativ, portieren auf Windows. Entscheidend ist ja nur die Ziel-Plattform und die ist und bleibt MacOS und iOS.

Bezüglich C&P usw.: Dann gibt es eben "best of both worlds" die Maus für das iPad. Dann hat jeder "freedom". Kann man dem User doch super gut verkaufen. Und das fände ich sogar gut. Dann gibt es an der iPad Tastatur oder separat die Touch-Leiste. Dann gibt es eben nur noch unterwegs oder auf der Couch die reine Touch-Bedienung. Wieso nicht.

Von Apple gibt es dann nur noch die iThings mit ARM CPU und MacOS X frei verkäuflich und lizensiert.
Klar ist die Frage, ob dann X noch so stabil ist, wenn es von DELL oder Lenovo kommt. Apple muss nur darauf achten oder sicherstellen, dass MacOS besser bleibt als die Konkurrenz.

Apple würde es natürlich frei stehen selbst auch noch Macs anzubieten. Sie könnten ja ein superduper MBP anbieten. Dann würde das Zitat:"The Macintosh may only have 10% of the market, but it is clearly the top 10%" von Douglas Adams (in abgewandelter Form) auch wieder stimmen :)
« Letzte Änderung: Oktober 29, 2016, 18:06:34 von Quaestor »

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Re: Do 27. Oktober 2016: Apple lädt zum "hello again"
Antwort #25: Oktober 29, 2016, 18:32:04
Steigerungen gibt es schon noch, wenn auch nicht mehr in dem Umfang wie vor zehn oder zwanzig Jahren.

Bei mir sind die Anforderungen anders als bei Dir. Mir sind Steigerungen bei Geschwindigkeit (CPU oder Grafikkarte) ziemlich egal. Für mich wichtig ist praktisch nur RAM und Speicherplatz.
 
Zitat
Wenn man nichts davon merkt, braucht man wahrscheinlich einfach nicht mehr bzw. nutzt den Rechner nicht aus.

Eben. Ich benötige nicht unbedingt mehr Geschwindigkeit. Aber mehr RAM und Speicherplatz brauche ich immer. Das nutze ich tatsächlich aus.

Zitat
Dein Problem habe ich auch… ich sehe keinen bezahlbaren Mac, der mich weiterbringen würde. Weil: Richtig Leistung bietet keiner! Und halbgar habe ich schon.

s.o. Wir haben zwei unterschiedliche Probleme. Hilft aber auch nicht weiter. :)

Von Apple gibt es dann nur noch die iThings mit ARM CPU und MacOS X frei verkäuflich und lizensiert.

Tja, abwarten. Was anderes bleibt uns eh nicht übrig. Aber ob Apple OS X lizensiert, nachdem es mit OS 7 so schief gegangen ist? Ich habe einen Original-Mac mit OS 7 und einen Klon gehabt. Und das brauche ich nicht noch einmal... :)
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Re: Do 27. Oktober 2016: Apple lädt zum "hello again"
Antwort #26: Oktober 29, 2016, 19:36:17
Tja, abwarten. Was anderes bleibt uns eh nicht übrig. Aber ob Apple OS X lizensiert, nachdem es mit OS 7 so schief gegangen ist? Ich habe einen Original-Mac mit OS 7 und einen Klon gehabt. Und das brauche ich nicht noch einmal... :)

Na ja, schiefer als das, was Apple heute veranstaltet, war das nicht, oder?  ;)
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Complete liberty of contradicting and disproving our opinion, is the very condition which justifies us in assuming its truth for purposes of action; and on no other terms can a being with human faculties have any rational assurance of being right. (John Stuart Mill - On Liberty)

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Re: Do 27. Oktober 2016: Apple lädt zum "hello again"
Antwort #27: Oktober 29, 2016, 22:17:13
Bei mir sind die Anforderungen anders als bei Dir. Mir sind Steigerungen bei Geschwindigkeit (CPU oder Grafikkarte) ziemlich egal. Für mich wichtig ist praktisch nur RAM und Speicherplatz.

Immerhin hast Du schnelleres RAM und schnelleren Speicherplatz und gesunkene Preise für externen Speicher, die Einsparung kannst Du dann in Adapter anlegen. :)

Zitat
Tja, abwarten. Was anderes bleibt uns eh nicht übrig. Aber ob Apple OS X lizensiert, nachdem es mit OS 7 so schief gegangen ist? Ich habe einen Original-Mac mit OS 7 und einen Klon gehabt. Und das brauche ich nicht noch einmal... :)

Ich höre und lese auch nur schlechtes über die damaligen Mac-Klone. Und Apple hat diese Politik damals mit an den Abgrund geführt. Wenn sie das machen würden, wäre jedenfalls klar, dass sie aus Fehlern nichts lernen, Steve Jobs Erbe missachten und keine Ideen für die Zukunft mehr haben.
Dann würde ich sofort die Apple-Aktien verkaufen, die ich nicht habe. :)
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Re: Do 27. Oktober 2016: Apple lädt zum "hello again"
Antwort #28: Oktober 30, 2016, 00:12:08
Sorry, aber die damalige Mac-Clone Zeit lässt sich nicht mit der heutigen Zeit vergleichen. Und man kann Vorkehrungen treffen, um die Stabilität zu sichern, siehe Hackintoshs.

Wie auch immer, wir werden es schon sehen ;)

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Re: Do 27. Oktober 2016: Apple lädt zum "hello again"
Antwort #29: Oktober 30, 2016, 06:49:07
Tja, abwarten. Was anderes bleibt uns eh nicht übrig. Aber ob Apple OS X lizensiert, nachdem es mit OS 7 so schief gegangen ist? Ich habe einen Original-Mac mit OS 7 und einen Klon gehabt. Und das brauche ich nicht noch einmal... :)

Na ja, schiefer als das, was Apple heute veranstaltet, war das nicht, oder?  ;)

Weiß ich nicht. Die Geräte, die Apple heute verkauft, sind immer noch gut verarbeitet und laufen. Nur setzen sie ihre Prioritäten und den Preis nicht dort, wo ich oder andere es gerne hätten. Aber wenn ich mir ein MBP für über 2000€ zähneknirschend kaufen würde, hätte ich an dem Gerät selber wohl erst mal nix auszusetzen.
Die Clones waren schlecht verarbeitet, an vielen Stellen inkompatibel und brachten schlechte Treiber für Fremdhardware mit. Machte nicht wirklich Spaß.

Immerhin hast Du schnelleres RAM und schnelleren Speicherplatz

Ich brauche nicht schnelleres RAM/Speicher, sondern mehr RAM/Speicher. :)
Klar, schnelleres RAM/Speicher/CPU/Grafik ist sicher auch nicht völlig unbedeutend. Aber bei mir geringere Priorität. So hat jeder seine eigenen Präferenzen.
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