Kurzmeldungen

Löwenrudel unter Kontrolle

Das aus dem Privatzoo von Willy Gatter entkommene Rudel Springende Riesenlöwen ist in sicherem Gewahrsam. Eine von Jockel Eisig konstruierte Löwenkäseglocke half bei der Gefangennahme. Nach Beschluss des HFS+ werden die Löwen zwangsverstaatlicht und fortan von Insassen des Gefängniskomplexes auf Shiny Ground im Gefängniszoo zu Spürlöwen ausgebildet. Das HFS+ hofft, dass der Umgang mit Tieren den Gefangenen bei der Erlangung der politischen Unbedenklichkeit helfen wird.

Besucherplus für Heja-drdr-Ruinen

Die halb-autonome Vertretung unserer Ureinwohner kann sich über eine Zunahme der Besucher ihrer kulturellen Stätten freuen. Zweifellos haben wohlwollende internationale Berichte, auch ein Ergebnis der PR-Offensive der Zentralregierung, ihren Effekt gehabt.

Insgesamt verzeichnete der Tourismussektor ein Erfolgsjahr: Mehr Übernachtungen, mehr Einnahmen pro Tourist und nicht zuletzt positive Zukunftsaussichten.

Heja-drdr-Häuptling Matto Ziihjut rechnete der Zentralregierung ihre Aktivitäten hoch an: „Wir rechnen der Zentralregierung ihre Aktivitäten hoch an und freuen uns auf eine Verlängerung eben dieser!“. Auch bedanke er sich, dass die Casinopläne der Ureinwohner im zuständigen Ausschuss verhandelt würden.
„Ein Faktor ist sicherlich auch die Renovierung der Heja-drdr-Ruinen, die ohne die Regierungshilfe nicht möglich gewesen wäre. Aber auch bedanken müssen wir uns bei unserer Transstrudelgemeinde, insbesondere in Kalifornien: Shake your hair, brothers!” meinte der Häuptling, der sich beim nächsten Feuerfest im September wieder um das Amt bemühen will.
Die Heja-drdr-Ruinen gehören zum Weltkulturererbe der Vereinten Mystischen Inselnationen VMI und sind mindestens 1500 Jahre alt. Sie liegen im zentralen Dschungel der Apfelinsel und sind am besten mit Flussboot der Firma „Gepanzerte Flussboote Reisen” zugänglich.

Die Zentralregierung verbürgt sich für die Sicherheit der Touristen. Ein Schritt der nach völlig falschen Artikeln über angebliche Rebellenaktivitäten, die in der internationalen, gesteuerten, Presse erschienen und manche Reisenden verunsicherten, nötig wurde.
Der Autor dieser Zeilen versichert ebenfalls: Es gibt keine Rebellen auf der Apfelinsel. Und wenn doch, wären sie keine Bedrohung, wurde doch das Militärbudget erst um 50% erhöht.

Erneute Absage an Währungsunion

Auch wenn der Druck nicht nachlasse, sei die Apfelinselregierung in nächster Zeit nicht bereit, in eine MIZ-Währungsunion einzutreten. Um überhaupt an so eine Union zu denken, seien erst alle Staatshaushalte auf Apfelinsel-Niveau zu sanieren, so Minister Von den Tannen.
Auch die aus Thule/VSS berichteten Reserven ließen den Minister nicht erweichen. Er konterte mit einem Hinweis auf die hohen Schulden. „Was nützen mir drei Apfelinsel-Mark, wenn ich sechs Mark Schulden habe?”, meinte er anspielend auf die nicht im Zentralbudget geführten Schulden der VSS-Kommunen und der Staatsunternehmen.

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