++ Bericht von den Apfelplantagen ++
Bürger der Apfelinsel!
Wir alle wissen, wie wichtig unsere ertragreichen Apfelplantagen sind. Durch das Projekt »Shiny Ground«, konnten wir unseren Ertrag um mehrere Prozentpunkte nach oben schrauben. Die Züchtungen der Inseläpfel, allesamt durch das Unternehmen »Monetensato« entwickelt und zur Marktreife gebracht, sind in der Welt beliebter denn je. Durch den Ausbau der Plantagen, war es uns ebenso möglich, viele neue der beliebten Arbeitsplätze zu generieren. Die Einwanderungsbehörde kommt den Anträgen der Arbeitswilligen nicht mehr nach.
Zur Zeit haben wir die Apfelplantagen auf »Shiny Ground«, nur für die Gäste aus den umliegenden Staaten freigegeben. Bürgern der Insel wird das Betreten nach dem Abschluss einer weiteren Testphase grundsätzlich erlaubt. Dennoch lässt die Regierung bevorzugt die neuen Arbeiter der Plantagen dort ansiedeln lassen. Neues Land für neue Leute!
Wir beobachten seit einigen Tagen sonderbare Ereignisse unter den Arbeiten auf »Shiny Ground«. Regelmäßig, in der Zeit von 14:00 bis 17:00 verfallen die Arbeiter dort in eine gewisse Schockstarre. So fanden die Forscher von »Monetensato«, sie reglos unter den Bäumen liegen. Der Leiter der Forschungsabteilung hob dabei positiv hervor, dass die Menschen glücklicherweise alle im Schatten lagen. Der Schaden durch langfristige Sonneneinstrahlung wäre nicht auszumalen gewesen. Wobei die Strahlung von unten noch nicht berücksichtig wurde.
Das Forscherteam verließ sofort die Plantage und nahm einige Apfelproben mit. Derzeit vermutet man eine schleichende Krankheit in den Äpfeln, die von Schädlingen verbreitet wird. Die Apfelfäule. Die Lieferungen auf den inländischen Markt wurden gestoppt. Die Hafen liegenden Frachter weigerten sich vehement, ohne Fracht auszulaufen. So konnten leider die Exporte nicht gestoppt werden.
Es besteht leut Angaben des Ministeriums HFS+ und »Monetensato« kein Grund zur Sorge. Die Äpfel in den hiesigen Geschäften sind nach wie vor einwandfrei. Sie sollten nur die Nähe zu den neuen Arbeiten meiden. Die Ansteckungsgefahr ist noch nicht eindeutig geklärt.